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tierische Nebenerzeugnisse

Alle fleischigen Teile von geschlachteten, warmblütigen Landtieren, frisch oder nach entsprechender Behandlung, und alle Produkte und Nebenerzeugnisse aus der Weiterverarbeitung der Schlachtkörper.

In den USA wird „Fleisch“ genau definiert: Fleisch kann eine Mischung aus verschiedenen Sorten sein, es sei denn die Quelle wird angegeben (Huhn, Lamm). Es kann aus Muskelfleisch, Herz, Zunge oder Zwerchfell sein, mit allem, was dazu gehört: Fett, Haut, Blutgefäße. Dies aber nur in den entsprechenden Anteilen, die normalerweise in diesem Fleisch vorkommen. (AAFCO, Association of American Feed Control Officials)

Zu den Fleischnebenerzeugnissen gehören beispielsweise: Hirn, Lunge, Nieren, Blut, Knochen, Gewebe, Sehnen, Haut, Drüsen, Geschlechtsorgane, Mägen und Därme.

Zu den Geflügelnebenerzeugnissen zählen: Köpfe, Füße, Eingeweide (mit Darm), Blut und Federn.
Nicht alle Nebenerzeugnisse sind schlecht, denn zu ihnen können auch die Innereien gehören, die in einem gewissen Umfang in der Tiernahrung erwünscht sind.

Allerdings ist es unmöglich anhand der Bezeichnung „Nebenerzeugnisse“ deren genaue Zusammensetzung zu erkennen. Futtermittelhersteller, die ein qualitativ hochwertiges Futter produzieren, werden sich nicht hinter dem Begriff „Nebenerzeugnisse“ verstecken, sondern genau auflisten, was in ihrem Futter enthalten ist oder auf Anfrage Auskunft über die Zusammensetzung der Nebenerzeugnisse geben.